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Heinks Hausmädchen und Schülerinnen: Frl. Wehner |
Regie: Götz Spielmann
Bühne: Peter Loidolt
Kostüme: Alfred Mayerhofer
Licht: Lukas Kaltenbäck
Wieder ein passendes Stück für den Semmering! Hermann Bahr schrieb das Lustspiel über die Künstlereitelkeit 1909, ganz im Sinne einer immerwährenden Aktualität, und widmete es Richard Strauss. Inspiriert von seinen oftmaligen Aufenthalten am Semmering, gemeinsam mit seiner Frau, der Opernsängerin Anna von Mildenburg, hat er die Handlung im 2. und 3. Akt – „die Hütte in der Klamm“ – in eine Landschaft gesetzt, die uns hier beim Südbahnhotel umgibt.
Der Pianist, Professor Heink, ist ein Mann in den besten Jahren, gutaussehend, charmant, eitel und von seinen Schülerinnen heftig umschwärmt. Es gehört offensichtlich zu seiner Selbstbestätigung, dass er der einen oder anderen Anbeterin gerne nachgibt und sie zu einem Liebesabenteuer in seine Hütte in der Klamm einlädt. Seine kluge, verständnisvolle Ehefrau Marie verfolgt diese Ausflüge mit Nachsicht, bis es zum fingierten „Konzert“ mit der jung verheirateten Delfine kommt. Ihr Ehemann, der launige Biologe Dr. Franz Jura, will sich nicht so einfach in den Betrug fügen und ersinnt eine List, wie er gemeinsam mit Frau Marie durch einen Überraschungsbesuch in der Klamm das Techtel-Mechtel verhindern kann.
Die Komödie nimmt ihren Lauf, spöttisch, geistreich und witzig. Die vertauschten Partner „spielen mit dem Feuer“, stellen ihre Liebe auf die Probe. Letztlich will aber Heink keine Komplikationen bei seinen kleinen Verhältnissen und die Ehepaare finden wieder zusammen. Wenn auch nicht auf Dauer, denn die nächste Bewunderin ist nicht weit, und Heink muss den jungen Reizen wieder nachgeben...
Eine fabelhafte Besetzung mit Künstlern, von denen manche schon auf der Spielstätte Südbahnhotel brilliert haben, garantiert Unterhaltung in bester Qualität.